Ausstellung im Museum: "Karl Marx, Friedrich Engels und die Revolution 1848/49"

Museum Eslohe
Marx_Engels
Datum: Donnerstag, 29. Februar 2024 - Sonntag, 7. April 2024

Auf 13 thematisch gegliederten Roll-Ups wird die Geschichte der Revolution 1848/49 beschrieben. Es geht um die Ursachen der Revolution. Die verschiedenen Trägergruppen werden vorgestellt.

Die Revolutionen von 1848/49 erschütterten zahlreiche Staaten und Gesellschaften Europas. Menschen gingen auf die Straßen und kämpften für soziale Gerechtigkeit, politische Teilhabe, nationale Einheit, Demokratie und Menschenrechte. Mit dem Manifest der Kommunistischen Partei“ vom Februar 1848 sowie der Gründung der „Neuen Rheinischen Zeitung“ waren Karl Marx und Friedrich Engels Vorboten und Akteure der Revolution zugleich. Die Revolution ist ein Meilenstein der Demokratiegeschichte. Die Wanderausstellung „Karl Marx, Friedrich Engels und die Revolution 1848/49“zeigt die Vielfalt der Revolution und die Rolle, die Karl Marx und Friedrich Engels in ihr spielten.

Der historisierende Holzschnitt von Robert Diedrichs aus dem Jahr 1953 bringt die verschiedenen Handlungsebenen der Revolution – Kampf mit Worten und Kampf mit Waffen – prägnant zusammen.

Bild: Robert Diedrichs, Die Revolution 1848/49 mit Karl Marx (Bildmitte) und] [Friedrich Engels (rechts), 1959. Holzschnitt aus dem Zyklus „Georg Weerth“; Rechte: Friedrich-Ebert-Stiftung/Archiv der sozialen Demokratie.

Zeitungen, Flugblätter, Flugschriften und Karikaturen waren gewissermaßen die „Social-Media“-Kanäle der Revolution. In Vereinen fanden Unterstützer_innen wie Gegner_innen der Revolution zusammen. Jeder Ort hatte dabei seine revolutionären Besonderheiten – vom Dorf über die Kleinstadt bis in die Zentren der Revolution in Paris, Berlin, Wien, Budapest oder Venedig, um nur einige Orte zu nennen.

Karl Marx und Friedrich Engels waren in diesem Revolutionsgeschehen als Autoren, Redakteure Organisatoren und – im Fall von Friedrich Engels – als Kämpfer aktiv.

Ihr „Manifest der Kommunistischen Partei“ aus dem Januar 1848 skizziert eine Gesellschaft im Klassenkampf. Proletariat und Bürgertum, Eigentümer und Eigentumslose stehen sich unversöhnlich gegenüber. Hinreißend formuliert, liest es sich wie das Fanal zu den kommenden Revolutionen. Doch es erschien zu knapp vor der Revolution, um darin eine Rolle zu spielen. Die in Köln gegründete „Neue Rheinische Zeitung“ dagegen war nach Meinung des Historikers Wolfgang Schieder der „wichtigste Beitrag von Marx zur Revolution“. Doch beide waren auch in der Arbeiterbewegung aktiv, trugen maßgeblich zur Bildung eines europaweiten Netzwerkes des „Bundes der Kommunisten“ bei. Friedrich Engels kämpfte im April und Mai 1849 gegen die sich abzeichnende Niederlage der Revolution. Die Ausstellung stellt die Revolution von 1848/49 in einen europäischen Kontext, konzentriert sich bei Konkretisierung und Gestaltung angesichts des begrenzten Raums auf die deutsche Entwicklung.

 

 

Liste der Daten (auf der Veranstaltungs-Details Seite)


  • Von Donnerstag, 29. Februar 2024 bis Sonntag, 7. April 2024

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